Archiv für den Monat: Oktober 2015

Wie ein Sexualforscher beweisen wollte, dass Kinder von Päderasten profitieren

Ich befasse mich zur Zeit mit den Hintergründen der der Mainstream-Sexualaufklärung.

In diesem Zusammenhang habe ich Veröffentlichungen von Helmut Kentler studiert, der in Berlin im letzten Jahr viel mediale Aufmerksam erhielt. Kentler hatte in den siebziger Jahren dafür gesorgt, dass drei minderjährige „Stricher“ auf Staatskosten bei vorbestraften Pädophilen untergebracht wurden. Diese sollten die Jungen irgendwie resozialisieren. Der Senat hatte versprochen, Licht in diese Affäre zu bringen.
Aber bisher blieb eine entsprechende Aufklärung aus.

Sexualpädagogen haben sich von der Berliner „Unterbringungsaffäre“ distanziert. Als Wissenschaftler behielt Kentler jedoch einen guten Ruf und seine „neo-emanzipatorische“ Sexualaufklärung spiegelt sich in viele Thesen dieser Aufklärer.

Ich habe die wichtigste Publikation Kentlers zu dem Thema analysiert und konnte nachweisen, dass er ein wissenschaftlicher Scharlatan war, der mit Fälschungen und Lügen arbeitete, um Sex mit Kindern schönzureden. Meine Untersuchung wurde am 4.10.2015 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung publiziert:

Wie ein Sexualforscher beweisen wollte, dass Kinder von Päderasten profitieren

 
Als Hintergrundlektüre empfehle ich einen Artikel von Antje Schmelcher: „Unter dem Deckmantel der Vielfalt“ (FAS 14.10.14).